„Sieht man das nachher?“ ist die häufigste Frage vor einer Teillackierung. Die ehrliche Antwort: Nur, wenn man beim Farbton schlampt. Deshalb steckt in jeder Teillackierung bei uns mehr Messtechnik als Farbe.
Warum der Farbcode nicht genügt
Jeder Hersteller lackiert eine Farbe über Jahre in leicht unterschiedlichen Chargen, hinzu kommen Sonneneinstrahlung, Waschanlagen und Politur. Ein zehn Jahre altes Silber ist heller als frisch aus der Dose. Wer nur nach Farbcode mischt, bekommt einen sichtbaren Fleck.
So messen wir
- Spektralfotometer: Das Gerät misst den Lack direkt am Fahrzeug aus mehreren Winkeln und schlägt die passende Variante aus der Datenbank vor.
- Musterblech: Wir spritzen ein Muster, trocknen es und vergleichen bei Tageslicht und unter Kunstlicht.
- Verblenden: Der neue Lack wird in die angrenzenden Bauteile ausgeblendet, sodass das Auge keine Kante findet.
Effektlacke
Metallic- und Perleffektlacke ändern ihre Wirkung mit dem Blickwinkel. Hier entscheidet zusätzlich die Spritztechnik: Druck, Abstand und Schichtdicke müssen die Ausrichtung der Pigmente reproduzieren. Das ist Erfahrung – jahrzehntelange, gebündelt in unserer Kabine. Alles zur Lackierung lesen Sie unter Autolackierung in Cottbus; für kleine Stellen reicht oft Spot-Repair.


